LEM U18/U21 und Landes-Mannschafts-Mixed-Cup 2026
Bei der Landeseinzelmeisterschaft U18/U21 in Gerwisch gingen drei Judoka des FSV 1995 an Start: Theresa, Altersklasse U18, -57 kg, Jan-Eric, U18, -66 kg und unser Sportschüler Oskar, U21, -81 kg.
Nach längerer Verletzungs- und Trainingspause hatte Theresa alle Hände voll zu tun, um mit ihren Gegnerinnen mitzuhalten. Durch die längere Pause gelang es ihr noch nicht, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten auf die Tatami zu bringen und musste sich den Gegnerinnen beugen. Die Enttäuschung war erst einmal groß und die Bronzemedaille tat weh, was absolut verständlich ist. Noch größer aber ist sicher die Motivation, aufzustehen und wieder voll ins Training einzusteigen.
Jan-Eric konnte seine Gegner klar dominieren und gewann seine Kämpfe mit sehenswerten Techniken. Gegen den Sportschüler Amon vom Sportverein Halle, riss die Erfolgsserie jedoch. Du hast klasse gekämpft, Jan-Eric, und kannst auf die Silbermedaille, bei insgesamt sieben starken Judoka in der Gewichtsklasse, echt stolz sein.
Oskar, -81 kg, Altersklasse U21, konnte seine drei Kämpfe erwartungsgemäß für sich entscheiden. Doch Selbstläufer waren die Kämpfe gegen die motivierten Gegner nicht. Wie Oskar gekämpft hat, das war schon eindrucksvoll zu sehen: Im ersten Kampf mit fast perfektem Tai-o-toshi mit anschließender Festhalte – Ippon. Mit einem Armhebel beendete er vorzeitig den zweiten Kampf – wieder Ippon. Auch den dritten Kampf entschied Oskar für sich mit einer Festhalte und ließ auch hier nichts anbrennen.
Jan-Erik und Oskar gehen demnächst bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in Schmölln an den Start. Wir drücken euch die Daumen!
Jan-Eric hatte an dem Tag aber noch längst nicht genug vom Kämpfen: Beim sich anschließenden Landes-Mannschafts-Mixed-Cup 2026 der Frauen und Männer kämpften er und sein Trainer Jörg, der ihn eben noch an der Matte coachte, für die Mannschaft des SV Blau-Rot Pratau. Toller Teamgeist, tolle Truppe. Der Erfolg war bescheiden, aber das gemeinsame Erlebnis, das Miteinander, das war großartig. Und so werden der FSV Magdeburg und der SV Blau-Rot-Pratau sicher bald wieder eine Kampfgemeinschaft bilden.


