Bronze, Silber und Gold für den FSV
Im Juni fanden die Deutschen Einzelmeisterschaften der Judoveteranen (Ü30) in Bochum statt. Mehr als 350 Frauen und Männer kämpften auf vier Matten um die begehrten Medaillen. Für den FSV Magdeburg gingen an den Start Herbert Steinberg (Altersklasse M9, -81 kg), Frank Panitz (M7, -73 kg), Steffen Segler (M6, +100 kg), Toni Semmler (M2, -90 kg) und Jörg Schenke (M7, -100 kg).
Herbert Steinberg gewann ein Duell, unterlag in seinem zweiten Kampf und ist somit Deutscher Vizemeister in seiner Alters- und Gewichtsklasse.
Frank Panitz – er war der Debütant des FSV Magdeburg – dominierte seine Gegner und musste sich nur dem späteren Deutschen Meister geschlagen geben – Silber und somit Deutscher Vizemeister ist der glückliche Frank Panitz.
Steffen Segler, wie gewohnt souverän, gelang es jedoch im Finalkampf nicht, seine Topform auf die Tatami zu bringen.
Jörg Schenke überzeugte mit starken Techniken in seiner Gruppe. Gegen den Favoriten jedoch erlaubte er sich einen taktischen Fehler und unterlag in dem Duell. Steffen Segler und Jörg Schenke – nicht ganz glücklich – sind somit auch Deutsche Vizemeister in ihren Alters- und Gewichtsklassen.
Toni Semmler gelang im Kampf um die Bronzemedaille ein wirklich starker Wurf. Die Freude über diese Bronzemedaille war groß.
Am Sonntag folgten dann die Deutschen Meisterschaften der Mixed-Teams. Zwei Frauen und drei Männer bilden dabei eine Mannschaft. Das Sachsen-Anhalt Team Ü55 bildeten Sylvia Hackel (JC Halle), Silke Rühl (Gaststarterin vom Hennigsdorfer JV), Olaf Rodewald, Harald Fungk, Wolfgang Löffler und Marcel Maneck (Grün Weiß Wittenberg), Steffen Segler, Herbert Steinberg und Jörg Schenke (FSV Magdeburg) und Falko Patzsch (PSV Merseburg). Die drei Mannschaftskämpfe gegen die Judo Teams aus Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen wurden souverän gewonnen. Somit ging der Titel Deutscher Meister der Mixed Teams in der Altersklasse Ü55 an das Team aus Sachsen-Anhalt.
Drei Sachsen-Anhalter Judoka gingen als Legionäre für andere Mixed Teams an den Start: Ralph Müller (USC Magdeburg) erkämpfte Gold und Toni Semmler (FSV Magdeburg) Bronze mit ihren Teams aus Brandenburg. Frank Panitz (FSV Magdeburg) errang mit dem Team Bayern Bronze.
Ein großer Dank geht an alle Frauen, Männer und Jugendlichen, die als Veranstalter, als Helfer, als Kampfrichter und Sanitäter für ein großartiges Judo-Wochenende gesorgt haben. Wir treffen uns 2026, wieder in Bochum.




